Junior Management Science, Volume 6, Issue 1, March 2021, 190-236

Analyse globaler Steuerstandards der OECD zu digitalen Geschäftsmodellen

Christina Winder, Universität Liechtenstein (Bachelorarbeit)

Durch das Aufkommen neuer digitaler Geschäftsmodelle wird die Effektivität des internationalen Steuerrechts immer weiter angezweifelt. Die Diskussion, ob das Steuerrecht noch in der Lage ist, die digitalen Geschäftsmodelle richtig und fair zu besteuern, wird auch durch die US-amerikanischen Konzerne weiter entfacht. Die OECD arbeitet intensiv an einem globalen Vorschlag, um Digitalkonzerne nun auch in den Marktstaaten besteuern zu können. Folgende Forschungsfrage „Welche Herausforderungen entstehen bei der Besteuerung von digitalen Geschäftsmodellen und welche globalen Steuerstandards werden von der OECD in Bezug auf die Besteuerung digitaler Geschäftsmodelle vorgeschlagen?“ wird mittels dieser Thesis beantwortet. Diese Bachelorthesis verdeutlicht, dass die Grundkonzepte des internationalen Steuerrechts nicht mehr in der Lage sind, die digitalen Geschäftsmodelle effektiv zu besteuern. Der geplante Lösungsansatz der OECD revolutioniert das internationale Steuerrecht und wendet sich immer mehr vom Konzept der physischen Präsenz ab. Der Vorschlag wird zu einem Verschieben von Besteuerungssubstrat in die Marktstaaten führen. Der Unified Approach der OECD ist durchaus in der Lage, bestehende Probleme bei der Besteuerung der Digitalwirtschaft zu verringern und zu lösen.

Keywords: Digitale Geschäftsmodelle; internationale Unternehmensbesteuerung; Unified Approach; globale Steuerstandards.

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