Fachbereich Personalwesen und Leadership

Recruiting Generation Y for the Backbone of Economy: Organizational Attractiveness of Small, Family Owned, and Rural Firms

Johannes Caprano, Technische Universität München (Masterarbeit)
Junior Management Science 4(4), 2019, 493-523

Despite their outstanding economic importance, small, family owned, and rural firms find it hard to attract talent. Upon initial contact with recruiting organizations, job seekers use any of their observable characteristics, such as size, ownership, or location to infer attributes of the employment offering. Based on this assessment, they may feel attracted to an organization and develop intentions to pursue the employment opportunity. Following behavioral psychology, the consistency between organizational attractiveness and job pursuit intentions is affected by the amount of job seekers’ direct experience with the firm type. For small, family owned, and rural firms, direct experience may be lower due to their relative anonymousness. The strength and direction of inferences made based on organizational characteristics as well as metacognitive assessments were tested using a vignette experiment. A sample of 200 Generation Y students and professionals rated fictitious firms based on their size, ownership, and location. The results show support of the indirect influence of these organizational characteristics on job pursuit intentions, mediated by employment attributes and organizational attractiveness. Family ownership led to positive evaluations while small size and rural location had a negative impact on job pursuit intentions. Another important contribution of this study is a validated two-stage implementation of firm location as a predictor of organizational attractiveness.

Keywords: Organizational attractiveness; family firm; SME; rural firm; hidden champion.

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Zur experimentellen Analyse des Zusammenhangs von Feedback, Selbstwirksamkeit und Kreativität

Lea Katharina Haffke, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Bachelorarbeit)
Junior Management Science 3(3), 2018, 38-54

Kreativität – eine Eigenschaft, die im modernen Arbeitsumfeld als unabdingbar gilt. Trotz der hohen Nachfrage nach kreativen MitarbeiterInnen gibt es jedoch weiterhin keine universale Methode, wie Kreativität im Arbeitskontext wirksam gefördert werden kann. Feedback, als weit verbreitetes Führungsinstrument, ist ein kontextabhängiger Faktor, der Kreativität fördern oder hemmen kann. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Bedingungen unter denen Feedback einen Effekt auf die Kreativität von Personen haben kann, zu untersuchen. Des Weiteren wird betrachtet, welche Bedeutung das psychologische Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung in diesem Wirkungszusammenhang hat. Es werden die theoretischen Zusammenhänge zwischen Feedback, Selbstwirksamkeit und Kreativität literaturbasiert aufgearbeitet, um diese anhand der Empirie aus ausgewählten experimentellen Studien zu überprüfen. Abschließend werden zwei eigenständig konzipierte experimentelle Designs vorgestellt, die bestehende Forschungslücken schließen. Die Ergebnisse zeigen, dass Feedback Informationen über die Anforderungen von kreativen Aufgaben vermittelt und daher einen positiven Effekt auf die Kreativität hat. Darüber hinaussteigert Feedback die intrinsische Aufgabenmotivation, welche als wichtiger Vorläufer von Kreativität angesehen wird. Diese kreativitätsfördernden Effekte sind jedoch nur unter der Bedingung möglich, dass Feedback informativ und aufgabenbezogen formuliert wird.

Keywords: Kreativität, Feedback, Selbstwirksamkeit

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Einfluss der Gestaltung von Büroräumlichkeiten auf die Arbeitsplatzzufriedenheit von Führungskräften – Eine Untersuchung anhand eines Schweizer Dienstleistungsunternehmens

Rico Rozzi, Universität Zürich (Bachelorarbeit)
Junior Management Science 2(1), 2017, 49-80

In dieser Arbeit wird der Einfluss von Charakteristika verschiedener Büroraumkonzepte auf die Arbeitsplatzzufriedenheit von Führungskräften anhand eines Schweizer Dienstleistungsunternehmens untersucht. Dabei wurden für die Erhebung der Daten mehrere Experteninterviews mit Führungspersonen, die in verschiedenen Büroraumkonzepten arbeiten, durchgeführt und danach mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die aus der Fallstudie gewonnenen Erkenntnisse wurden anschliessend mit bestehender Literatur in Verbindung gebracht, mit dem Ziel, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den untersuchten Führungspersonen und bestehenden Ergebnissen, die mehrheitlich auf der gesamten Mitarbeiterbelegung basieren, zu identifizieren.

Aus den Untersuchungen kann die Erkenntnis gewonnen werden, dass ein Grossteil der bestehenden Ergebnisse auch auf die untersuchten Führungspersonen zutrifft. Allerdings können vor allem hinsichtlich der Interaktion und Privatheit in Büroräumen Unterschiede in den Faktoren aufgezeigt werden, welche der Zufriedenheit von Führungskräften zugrunde liegen. Die Arbeitsplatzzufriedenheit von Führungspersonen hängt massgeblich davon ab, ob ihr Büro ihre Arbeitstätigkeit und Kommunikation mit dem Team ausreichend gut unterstützt. Ausserdem wurde ersichtlich, dass auch Routinen und kulturelle Einflüsse eine relevante Rolle für die Arbeitsplatzzufriedenheit von Führungspersonen einnehmen. In der Fallstudie lässt sich hingegen keine Bedeutung des Arbeitsraumes hinsichtlich des innerbetrieblichen Status und dessen Wirkung auf die Zufriedenheit nachweisen.

Keywords: Arbeitszufriedenheit, Arbeitsplatzgestaltung, Bürogestaltung, Führungskräfte, Arbeitsräume

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