M. Metz 2018-03-27T06:08:05+00:00

Junior Management Science

Volume 3, Issue 1, Pages 160-179, March 2018
Der Einfluss der Unternehmenskultur auf die Auswahl von M&A-Targets

Maximilian Metz, Ludwig-Maximilians Universität München

Abstract
In der bestehenden Literatur steht die Relevanz der Unternehmenskultur für M&A-Transaktionen außer Frage. Dennoch spaltet sich die Meinung der Wissenschaft, sobald es zu der Frage kommt, ob Kulturunterschiede die ex-post M&A-Performance positiv oder negativ beeinflussen. Dieser Hintergrund wirft die Frage auf, inwiefern die Kultur ein Motiv für die Auswahl der Zielunternehmen darstellt. In dem präsentierten Modell wird Kulturdifferenz in drei Dimensionen (Führungsstil, Ergebnisorientierung und Innovation) anhand von Geschäftsberichtsdaten quantifiziert. Der Vergleich von kapitalmarktorientierten Firmen aus Deutschland und Frankreich vor Abschluss einer Transaktion zeigt, dass nur geringe Differenzen zwischen den zusammenschließenden Firmen existieren. In der Stichprobe scheint das Risiko beim Aufeinandertreffen zweier Kulturen von größerer Bedeutung für Manager zu sein als die Chance Synergien durch Lerneffekte zu realisieren. Da bislang Unternehmenskultur lediglich durch qualitative Forschung untersucht wurde, bildet der Artikel – und damit sein präsentiertes Modell – den Ausgangspunkt, um durch einen quantitativen Ansatz kulturelle Unterschiede messen zu können.

Keywords: Unternehmenskultur, M&A, Target, Risiko, Kulturunterschied

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